Goldene Obstweinkruke

Wettbewerb "Goldene Obstwein Kruke 2026"

Der Obst- und Gartenbauverein Werder führt 2026 wieder den Wettbewerb "Goldene Obstwein-Kruke" durch. Die Hersteller von hausgemachten Werderaner Obstweinen können sich hier über die aktuellen Wettbewerbsbedingungen informieren.

Gewinner der Obstweinkruke 2026

Das Prädikat Obstweinkruke in Gold, Silber oder Bronze wurde verliehen an folgende Erzeuger:

Goldene Obstweinkruke:
Sauerkirsche: Detlef Lapp
Schwarze Johannisbeere: Detlef Lapp
Himbeere: Detlef Lapp
Rhabarber: Tonis Obstweinmanufaktur
Himbeere: Tonis Obstweinmanufaktur
Schwarze Johannisbeere: Tonis Obstweinmanufaktur
Sauerkirsche (Holzfass): Obsthof Lindicke
Schwarze Johannisbeere: Obsthof Lindicke
Himbeere: Derwitzer Hofladen
Sauerkirsche: Obsthof Glindow "Auf den Bergmatten"

Silberne Obstweinkruke:
Sauerkirsche: Obsthof Lindicke
Apfel: Obsthof Glindow "Auf den Bergmatten"
Quitte: Familie Lorenz

Bronzene Obstweinkruke:
Himbeere: Rolf Rogler
Schwarze Johannisbeere: Rolf Rogler
Sauerkirsche: Rolf Rogler
Himbeere: HeiDie-Obstwein, Heike und Dietmar Bade
Erdbeere: Detlef Lapp
Quitte: Detlef Lapp
Mehrfrucht: Detlef Lapp
Himbeere: Obstweinhof Lehnst
Schwarze Johannisbeere: Obstweinhof Lehnst
Sauerkirsche: Obstweinhof Lehnst
Sauerkirsche: Tonis Obstweinmanufaktur
Quitte (Holzfass): Obsthof Lindicke
Himbeere: Obsthof Lindicke
Brombeere: Rolf Rogler
Mehrfrucht: Rolf Rogler
Schlehe: Rolf Rogler

 

Goldene Obstwein-Kruke 2026–Wettbewerbsbedingungen

Grundsätze für "Original Werderscher Obstwein"

Die in der Region Werder (Havel) wachsenden Früchte (s. Tab. 1) sowie deren Zukauf als Frischware, werden nach alten Familienrezepten, mit Hilfe von Hefen und wenn notwendig Kristallzucker sowie Milch- oder Zitronensäure, in Werder (Havel) mit den Ortsteilen Bliesendorf, Derwitz, Glindow, Kemnitz, Phöben, Petzow, Plötzin, Töplitz sowie den Gemeinden Groß Kreuz und Kloster Lehnin zu Obstweinen verarbeitet.

Der zusätzliche Einsatz von z. B. Fruchtsirup, Alkohol, synthetischen Aromaten sowie Honig sind nicht erlaubt!
Zur Verbesserung der Haltbarkeit der Obstweine kann eine Schwefelung durchgeführt werden, die auf dem Etikett ausgewiesen wird.
Als Mindestmenge Obstwein sollten je für den Wettbewerb eingereichter Probe 100 l vorhanden sein.
Wettbewerbsteilnehmer an der „Goldenen Kruke“ haben mittels Eigenerklärung o.g. Grundsätze zu bestätigen.

Tab. 1: Fruchtarten

Sauerkirsche
Süßkirsche
Erdbeere
Johannisbeere (schwarz, weiß, rot)
Himbeere
Stachelbeere
Brombeere
Apfel
Birne
Quitte
Pflaume
Schlehe
Rhabarber
Pfirsich
Aronia
Mehrfruchtwein

 

Annahme der Proben

Die Weinproben werden in Plasteflaschen angenommen. Auf einem weißen Aufkleber (ca. 6x3 cm) wird in Druckbuchstaben nur die Weinsorte angegeben. Jeder Wettbewerbsteilnehmer kann je Fruchtart nur eine Probe abgeben. Weinproben mit deutlichen optischen Auffälligkeiten (z.B. Hoher Schwebstoffanteil) werden nicht angenommen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hinterlegt mit dem Annahmebeleg eine schriftliche Eigenerklärung. Je eingereichter Probe wird eine Bearbeitungsgebühr von 7 Euro (Vereinsmitglieder) oder 10 Euro (Nichtmitglieder) bezahlt.

Bewertungsteam:

Ziel: Das Bewertungsteam setzte sich aus engagierten Bürgern zusammen, die in der Vergangenheit als Tester Erfahrungen sammeln konnten bzw. als Neuzugang Erfahrungen sammeln wollen.

Bewertung:

Das Benotungssystem von 1 (sehr gut) bis 5 (ungenügend) bleibt.

Kruken-Vergabe:

Wert <1,99 Gold

Wert 2,00–2,19 Silber

Wert 2,20–2,40 Bronze

Pro Kategorie werden maximal 3 Kruken vergeben. Entsprechend der Bewertung können es auch 3x Gold sein.

Termine:

Annahme 2026: Sonntag 22. März 2026 von 10 bis 12 Uhr, Weinbau Dr. M. Lindicke, Büro Plessower Eck 2 (Abfahrt Lehniner Chaussee)

Prämierung 16.April 2026, 18 Uhr im Schützenhaus Werder

 

Um einen Überblick zu erhalten, wie hoch die Gehalte für Alkohol (Vol. %), Zucker in g/l (unterteilt in Fructose und Glucose) sowie Säure (g/l) sind, wurden Obstweinproben von in der Vergangenheit mit „Goldenen Kruken“ prämierten Erzeugern analysiert. Die Ergebnisse (Tab. 2) sollen einerseits für die Hersteller eine Orientierung sein und andererseits den Verbrauchern einen Überblick über die Gehalte verschaffen.